13 Gründe, warum du Dauercamper werden musst

Nicht alle schreien laut „Hurra“, wenn man erzählt, dass man Dauercamper ist. Viele haben wenig Verständnis dafür, dass man sich an fiese Regeln wie etwa Brandschutzabstände und Schrankenzeiten halten muss. Außerdem leben ja alle so eng beieinander.

Das stimmt. Ein Mindestmaß an Toleranz und Kompromissbereitschaft sollte jeder mitbringen, der seine gute Zeit auf dem Campingplatz verbringen möchte.

Und nein, wir sind nicht alle kleingeistig und sitzen schon morgens mit `ner Astra-Knolle in der Hand dickbäuchig und gröhlend auf dem Campingstuhl und gucken Fußball. Ich sitze zum Beispiel auch gerne mal mit `nem Ouzo in der Hand gröhlend auf meinem Campingstuhl.

Spaß beiseite: Für mich ist es die ganz besondere Atmosphäre, die man wahrscheinlich rational schwer beschreiben kann, dieses Gefühl der Freiheit und das Kurzurlaub-Feeling Gründe dafür, Dauercamping zu lieben.

Und wisst ihr was? Von mir aus kann die Schranke zwischen 13 und 15 Uhr ruhig zu sein. Das zwingt mich nämlich dazu,  zu entschleunigen und mal „lang hängen zu lassen“.

Und komisch, besuchen wollen sie uns doch alle, die ansonsten das gepuderte Näschen rümpfen. Aber wir Dauercamper wissen ja:

„Des Campers Fluch: Regen und Besuch (Regen geht noch)“

Hier sind meine 13 ultimativen Gründe, warum auch DU Dauercamper werden musst:

  1. Place to be: Du bist da, wo du sein möchtest. Von der Nordsee bis zum Bodensee
  2. Vorfreude: die ganze Woche kann man sich auf Freitag freuen, denn dann gehts endlich los
  3. Feeeertig: Kein Planen. Kein Buchen. Einfach ab ins Auto und los gehts
  4. Dein zweites Zu Hause: kein anderer als du selbst schläft auf dieser Matratze, kein anderer isst von deinen Tellern.
  5. Wurzeln schlagen: Du schlägst Wurzeln. Du hast dein Lieblings-Restaurant, deine Lieblings-Radfahrstrecke, deinen Lieblingsplatz, dein Eiermann, dein Honigdealer
  6. Keine Überraschungen: Du weißt, was dich erwartet und bleibst von Überraschungen jeglicher Natur befreit
  7. Kurzurlaub: Jedes Wochenende gleicht einem Kurzurlaub. Die Luft, die Landschaft, einfach alles lässt dich entspannen
  8. Familienleben: „Und tschüß“ heißt auch, dass sich nicht alle Familienmitglieder in unterschiedliche Richtungen verziehen: Uno spielen bis der Tisch brennt – das gibts zu Hause eher nicht gleiches gilt für Paare. Du hast mehr Raum für gute Gespräche
  9. Anker: Die Kinder und auch du haben Anker: Egal ob Kevin, Ludwig oder Mette Marit – da wartet immer jemand auf dich
  10. Kopf frei kriegen: Nirgendwo kann man den Alltag so gut ablegen, wie beim Camping. Es ist eine andere Welt. Du vergisst alles, was zu Hause ist. Du bist frei. Und du bist ganz bei dir.
  11. Draußen sein: Camping gibt dir die Lizenz zum Draußen sein. Das hat man als Kind zuletzt erlebt.
  12. Entschleunigung: Beim Dauercamping entschleunigt man. Der Haushalt ist übersichtlicher, die Einflüsse von außen sind weniger, endlich darf man alles mal in Ruhe machen und der Dauerlauf des Alltags hört auf
  13. Schlafen: Durch die Luftveränderung schläft man oft viel besser und auch länger

Was sind deine Gründe, Dauercamper zu sein?

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4 Comments

  1. Ines klose
    2. Juli 2017

    Dem allen muss ich voll und ganz zu stimmen. Wenn ich mal zuhause so richtig die Sch…. voll habe, fahre ich zu meiner “ Ransch “ ( so nennen wir unseren Cp liebevoll ) und wenn die Schranke hinter mir zu geht bin ich in einer anderen Welt. Wir sind seit 7 Jahren da und es ist “ meine ( unsere ) kleine heile Welt .

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    1. Caren TuL
      3. Juli 2017

      Das hört sich toll an! So ist es bei uns auch. Nirgendwo kann ich so gut entspannen, wie dort! Liebe Grüße Caren

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  2. Bloom Fira
    27. August 2017

    Ich mag zwar kein Camping, deine 13 Gründe kann ich aber trotzdem absolut nachvollziehen. Unser 2. Zuhause ist ein liebevoll wieder hergerichtetes ganz altes kleines Haus im Elbsandsteingebirge. Und da geht es uns genauso wie dir – Punkt für Punkt. 🙂 Ganz liebe Grüße, Bloom

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    1. Caren TuL
      27. August 2017

      Liebe Bloom, danke für deinen Kommentar. JA, es ist wirklich schon, ein zweites zu HAuse zu haben, egal, wie kleine und alt es ist – und das Elbsandsteingebirge ist ja ohnehin sehr schön! Liebe Grüß Caren

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