Dauercamping – Vorbereitung auf die Saison

Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht, aber hier in Hamburg ist es zur Zeit bitterkalt.

Eine hervorragende Gelegenheit, seine Gedanken zu sortieren und sich auf die nächste Dauercamping-Saison vorzubereiten.

Dauercamping – Vorbereitung auf die Saison

Wie – Vorbereitung?

Ich habe im Herbst überwiegend Textilien, Bettzeug, Nahrungsmittel, Getränke und einen Teil der Kosmetik mitgenommen.

Was man zur Wintersaison mit nach Hause genommen hat, sollte in dieser Zeit natürlich wieder startklar gemacht werden. Außerdem hast du vielleicht ein nächstes Projekt, das du in den Angriff nehmen möchtest? Dann muss man sich auch rechtzeitig um die Materialplanung kümmern.

Was ich konkret an Vorbereitungen treffe, werde ich in diesem Bericht einmal zusammenfassen.

Um ehrlich zu sein, ist bei uns aufgrund der nahenden Campingsaison im Keller derzeit nur ein Slalomlauf möglich. Alle Sachen,  die mit auf den Campingplatz nehmen möchte, stapel ich in Ikea Taschen.

Man sollte auch berücksichtigen, dass man eventuell VOR Saisonstart schon mal eine Fuhre an benötigten Sachen zum Campingplatz bringt. Wir sind zu viert, es ist schlichtweg unmöglich, alles mit einer Fuhre zum Campingplatz zu schaffen. Vielleicht sieht es bei dir ähnlich aus.

Bettzeug und Bettwäsche für den Dauercampingplatz

Wenn ich im Herbst alle Bettdecken, Kissen und natürlich die Bettbezüge mitnehme, lasse ich diese – trotz meiner Wasch-Leidenschaft – erstmal im Keller liegen. Der Grund ist, dass ich im Frühjahr mit frisch gewaschenen und bezogenen Bettdecken zum Campingplatz fahren möchte. Sonst müffelt das alles schon wieder, bis die Dauercamping-Saison startet.

Ich habe es mir außerdem angewöhnt, bereits zu Hause alle Bettdecken und Kissen zu beziehen. Hier habe ich mehr Platz, und dann muss ich das nicht in der Enge des Wohnwagens machen. Mir reicht es schon, alle Laken im Wohnwagen aufzuziehen. Tatsächlich benötige ich mindestens zwei Ikea Taschen für unsere Bettwäsche und Kissen.

In unseren Betten haben wir auch immer größere Kissen, damit wir uns anlehnen können, wenn wir beispielsweise abends im Bett lesen. Auch die wasche ich im Winter einmal durch und lege sie entweder in Ikea Taschen oder in Wäsche-Körben bereit.

Ich nehme grundsätzlich einen Satz Wolldecken mit, die eigentlich keine Wolldecken, sondern diese leichteren Mikrofaserdecken (etwa wie solche hier) sind. Wenn es abends mal frisch wird, können wir uns darin zusätzlich einmummeln.

Textilien und Kleidung für den Dauercampingplatz

Gerade mit Kindern muss man ja ordentlich was an Klamotten mitnehmen. Ich habe eigentlich immer eine Ausstattung für zu Hause und eine für den Campingplatz.

So kommen natürlich auch normale Klamotten mit auf den Campingplatz, aber auch welche, die etwas „abgehalftert“ sind, Jacken, in denen vielleicht ein kleines Loch drin ist, die aber ansonsten noch absolut in Ordnung ist.  Ebenso T-Shirts, die aus meiner Sicht für die Schule vielleicht etwas knapp geworden sind, dürfen auf dem Campingplatz gerne noch getragen werden.

Auch wir Erwachsene haben etwas legerere Kleidung auf dem Campingplatz. Ich habe mir extra ein paar gemütliche Stoffhosen gekauft, auch bunte Strandtuniken würde ich nun nicht unbedingt im Büro tragen. In punkto Kleidung kommt also einiges zusammen.

Zu den weiteren Textilien zähle ich jetzt mal Handtücher. Einen Satz große und einen Satz kleine Handtücher sollten für den ersten Aufenthalt reichen.

Lebensmittel für den Saisonstart auf dem Campingplatz

Lebensmittel nehme ich im Herbst alle mit nach Hause. Reste brauche ich auf und dann werden die luftdichten Behälter in die Geschirrspüle gestellt. Diese Dosen nehme ich leer wieder mit zum Campingplatz.

Ich fahre dann vor Ort zum Einkaufen und mache meine „Pipeline-Füllung“. Das betrifft in der Regel Nährmittel wie Mehl, Zucker, Reis, Haferflocken, Nudeln, Tee, Kakao und Kaffee.

Außerdem kaufe ich immer einen Grundvorrat an anderen häufig genutzten Lebensmitteln: Mais, Thunfisch, Gewürzgurken, Salatkrönung, Essig, Öl, passierte Tomaten…. sowas halt.

Schöne Dinge für den Campingplatz

Sicherlich kennst du das auch: man shoppt so in der Winterzeit und denkt: och, das wäre doch mal was für den Campingplatz. Sei es irgendwas für die Parzelle (Solarleuchten, Lichterketten) oder Dinge für die Campingküche – wie zum Beispiel eine dringend benötigte Teekanne.

Diesmal hat es mich volumenmäßig ziemlich heftig erwischt: Ich habe mir einen Weber Grill Master Touch GBS Special Edition () gegönnt, einen Weber Anzündkamin Rapidfire, einen Pizzastein, Pizzaschaufel und und und. Ach, falls ihr einen Grill sucht: Obi hat häufig welche stark reduziert, schaut mal rein.

Das alleine ist ja schon nahezu eine Extra-Fuhre. Dazu meine Weber Bücher, die ich zur Inspiration natürlich auch mit auf den Campingplatz nehmen werde.

Ostern und so – Extras

Wenn du deinen ersten Trip des Jahres zum Campingplatz an Ostern planst, dann möchtest du vielleicht auch an deine Liebsten eine kleine Aufmerksamkeit „abladen“.  Und auch, wenn es nicht groß ist: „viel Wenig ist ein Viel“.

Ich weiß, dass es sich viele Camping-Frauen (und ich zähle mich dazu) auch auf dem Campingplatz heimelig machen möchten. Natürlich sagt der pragmatische Mann, dass das alles nicht notwendig ist. Und er hat auch Recht.

Dennoch: Auch bei mir kommen Frühlings oder Oster-Servietten mit, kleine Schoko-Osterhasen oder anderer Oster-Klimbim. Das brauche ich eben zum Wohlfühlen und den Kindern gefällts auch (meinem Mann auch, aber der würde es halt nicht sagen). Über Geschenke für Camper habe ich übrigens hier schon mal geschrieben.

Kosmetik für den Dauercampingplatz

Nun gut, ich würde mich jetzt nicht als durchschnittliche Kosmetik-Verwenderin bezeichnen. Wie du vielleicht weißt, betreibe ich meinen zweiten Blog www.testundliebe.de, bei dem sich überwiegend alles um Kosmetik dreht. Klar ist, ich ticke nicht richtig.

Ich brauche stets ein überbordendes Sortiment an Fußcremes, Sonnenschutz (das könnte übrigens im Frühjahr auch für dich relevant sein), In-Dusch und Out-Dusch-Bodylotions, ein Sortiment an Shampoos, Duschen, Tages und Nachtcremes, Peelings, Masken, Seren und was weiß ich nicht alles.

Als Vorbereitung auf die Dauercampingsaison solltest du zumindest an den Kulturbeutel mit Duschgel, Shampoo, Zahnbürste und Zahncreme sowie Sonnenschutz denken.

Putzmittel für den Dauercampingplatz

Es führt kein Weg daran vorbei, beim Saisonstart ist Frühjahrsputz angesagt.

Das betrifft nicht nur den Wohnwagen, der naturgemäß über die Wintersaison Grünspan angesetzt hat, sondern auch das Vorzelt.

Auch der Innenbereich sollte einmal gewienert werden. Hierzu habe ich zwar einige Reinigungsmittel im Wohnwagen gelassen, leider vergesse ich bereits, wenn ich dem Wohnwagen den Rücken zudrehe,  was ich dort gelassen habe.

Zu meiner Grundausstattung an Reinigungsmitteln gehören Spüli, ein Glasreiniger, Desinfektionsmittel und Allzweckreiniger, Lappen, Schwämme, Swiffer und vieeeele Geschirrhandtücher.

Materialien für das nächste Dauercamping-Projekt

Ich würde jetzt gerne sagen, dass ich nur einen Akkuschrauber und `nen Hammer aus dem Bereich „Werkzeug“ mitnehme.

Fakt ist: Wir planen für dieses Jahr sämtliche Außenanlagen, wie Zuwegung, Fundament für den Pavillon und Auffahrt. Das heißt, dass ich im Vorwege umfangreiches Baumaterial bestellen muss – und zwar rechtzeitig.

Das heißt dann im Klartext: Big Sacks Sand und Kies. Membranfolie, sowie haufenweise Gehwegplatten. Zudem möchte ich eine 12 Meter Hecke pflanzen – die besorge ich dann natürlich vor Ort.

Auch, wenn du dir nur kleine Projekte vorgenommen hast: Denke an Werkzeug und das Material, welches du brauchst.

Fazit:

Du merkst schon, mit `nem kleinen Jutebeutel ist die Vorbereitung für die Dauercampingsaison leider nicht getan.

Es kommt doch einiges zusammen. Ich habe festgestellt, dass ich – obwohl wir beim letzten Check schon eine Kofferraumladung mitgenommen haben – noch einmal vor Saisonstart zum Campingplatz fahren muss.

Ich hoffe, diese Zusammenfassung konnte dir etwas helfen,  an die einen oder Sachen zum Dauercamping-Saisonstart zu denken.

Habe ich etwas vergessen? Was nimmst du sonst noch mit zum Dauercampingplatz?

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