Welche Entfernung zum Dauercampingplatz?

Häufig kommt in Campinggruppen auf Facebook (bist du eigentlich schon in „unserer“ Facebook-Gruppe?) die Frage auf „Wieviele Kilometer fahrt ihr zum Dauercampingplatz“?

Um es vorweg zu nehmen: Wir fahren zu unserem Campingplatz an der Ostsee ungefähr 140km und benötigen 2 Stunden Fahrtzeit.

Man könnte die Strecke auch etwas schneller schaffen, wenn man den direkten Weg fahren würde. Nachdem wir auf der A7 (das wäre der direkte Weg) allerdings letztes Jahr zweimal einen wirtschaftlichen Totalschaden mit unserem Auto hatten, meiden wir die Strecke.

Stattdessen fahren wir jetzt einen Umweg, haben aber eine wesentlich weniger unfallträchtige Strecke. Wer die A7 hier im Norden kennt, der weiß, wie anstrengend es ist, über die mit Baustellen gepflasterte Autobahn zu fahren.

Wir finden zwei Stunden eine akzeptable Zeit, allerdings dürfte es für unseren Geschmack auch nicht viel mehr sein.

Bei unseren Kindern kommt es gerade Freitagabends oft zu kleineren Rangeleien, weil beide keine besonders ausdauernden Beifahrer sind. Wir haben es schon oft erlebt, dass dann die Stimmung gekippt ist. Davon mal abgesehen, steckt uns die arbeitsintensive Woche meist ganz schön in den Knochen und unsere Nerven sind entsprechend dünner.

Oftmals kommen wir hier vor 18 Uhr nicht weg und wenn wir dann auf dem Weg etwas einkaufen müssen, sind wir vor acht / halb neun nicht auf dem Campingplatz.

Kurze Strecke zum Dauercampingplatz

Einige fahren nur 20-50km zum Campingplatz oder etwa eine halbe Stunde. Was für ein Luxus! Und natürlich praktisch, weil man dann beispielsweise auch mal vom Campingplatz aus direkt zur Arbeit fahren kann, einfach mal zwischendurch einen Nachmittag oder Abend dort genießen kann. Oder seinen Geburtstag auf dem Campingplatz feiern kann, oder oder.

Allerdings sind einige auch der Meinung, dass sich dann nicht das rechte „Urlaubsfeeling“ einstellen will, wenn der Campingplatz zu wohnortnah ist.

Ich denke, dass kommt immer darauf an, wo man wohnt und wo der Campingplatz ist. Wenn ich beispielsweise vom Schleswig Holsteiner Inneland nur eine halbe Stunde an die Ostsee benötigen würde, dann hätte ich damit kein Problem.

Oder wenn man „seinen“ Campingplatz an einem schönen See hat, der nur eine halbe Stunde Fahrtweg benötigt, wäre das für mich Klimawechsel genug.

Lange Strecke zum Dauercampingplatz

Ich kenne allerdings auch jede Menge Leute, die nehmen einen Fahrtweg von 4-6 Stunden oder mehreren hundert Kilometern auf sich. Was treibt einen zu solchen „Gewalt“-Fahrten?

Nun, oftmals ist das Ziel der Begierde eben genauso weit weg. Wenn ich als Hamburgerin unbedingt in die Berge möchte – weil es hier eben keine gibt – ich mich dort aber sauwohl fühle – dann würde ich den Weg eben auf mich nehmen müssen.

Auch auf unserem Campingplatz an der Ostsee sind viele unserer Nachbarn immer wieder motiviert, die lange Strecke aus Nordrhein Westfalen, dem südlichen Niedersachsen oder noch weitere Strecken zu fahren.

Wenn ich diese dann frage, warum sie sich das antun, ist die Antwort immer ziemlich gleich: „Weil es uns hier eben gefällt“.

Allerdings organisieren sich die Langstrecken-Fahrer auch anders. Während wir viele Wochenenden zur Ostsee hocheiern, kommen diese meist an allen Brückentagen, langen Zeiträumen in den Ferien oder fahren erst Montagmorgen wieder zurück.

Wir hingegen kommen Freitagabend an und hauen oft genug auch schon Sonntag am frühen Nachmittag ab, weil noch dies und das zu Hause zu tun ist. Wir sind da natürlich völlig entspannt, weil wir ja ohnehin den folgenden Freitag wieder hochdüsen.

Maximale Strecke zum Dauercampingplatz

Was ist denn nun die maximale Strecke zum Dauercampingplatz?

Ich denke, die oben genannten Beispiele zeigen schon, dass das eine ganz individuelle Einschätzung ist. Es kommt darauf an, ob man unabhängig ist, oder zum Beispiel noch Hund, Kind und Kegel dabei hat.  Wer in Schichten arbeitet, wird sicherlich wieder anders planen müssen.

Auch darf man die entstehenden Benzinkosten nicht unterschätzen.

Zu guter Letzt muss man auch immer damit rechnen, dass der Campingplatz mal anrufen könnte, weil irgendwas nicht in Ordnung ist. Hierfür wäre es natürlich hilfreich, dass man im Zweifel nach der Arbeit noch hin könnte.

Fazit:

Meine persönliche Schmerzgrenze ist mit zwei bis drei Stunden erreicht. Allerdings möchte ich auch möglichst jedes Wochenende im Sommer hochfahren, zumindest die Möglichkeit dazu haben. Insofern sind wir mit unserer Strecke ganz gut bedient und fühlen uns sauwohl an der Ostsee.

Wie lange fährst du zu deinem Campingplatz? Was ist deine Schmerzgrenze?

Tipp: Kennst du schon meine Seite die schönsten Geschenke für Camper? Ich aktualisierte regelmäßig.

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